Das Wetterau-Museum für Schulklassen, Hort- und Kindergartengruppen, Fördervereine und andere

Das Wetterau-Museum präsentiert sich seit vielen Jahren der Öffentlichkeit unter dem Motto: Eine Reise in die Vergangenheit, um die Gegenwart zu verstehen.

Im Laufe seines Bestehens ist ein vielfältiger und umfangreicner Sammlungsbestand entstanden. Hierbei machen einen großen Teil der Sammlung Bodenfunde der historischen Epochen vor und nach der Römerzeit aus.

In den Ausstellungsbereichen „Die Wetterau in Vor- und Frühgeschichte”, „Die Römer in der Wetterau” und „Aufstieg und Fall     der Kelten – Archöolagische Funde der Wetterau” erhält der Besucher einen anschaulichen Überblick. Darüber hinaus sind Ausstellungen zu sehen, die den Blick auf die Wetterau und die Stadt Friedberg bis zur Gegenwart richten.

Im Wetterau-Museum bieten sich für Schulen zur Veranschaulichung des Unterrichts Anknüpfungspunkte zum Thema Steinzeit, Kelten und Römer durch die archäologischen Ausstellungsbereiche an. Diese befassen sich mit dem Leben der Steinzeitmenschen – erste Besiedlungen ackerbautreibender Menschen lassen sich für das sechste Jahrtausend vor Chr. nachweisen.

Eine Abteilung, welche im Rahmen des Projektes Keltenstraße entstand, widmet sich speziell der Kelten, die im 1. Jahrtausend vor Chr. und damit vor den Römern die Wetterau besiedelten.

Vor allem die Römer haben in den ca. zweihundert Jahren (zwischen 80 und 260 nach Ohr.), in denen sie sich hier aufhielten, vielfältige Spuren hinterlassen. Viele Zeugen dieser geschichtlichen Vergangenheit haben, nachdem sie ausgegraben wurden, ihren Platz im Museum gefunden.

Darüber hinaus bietet sich für Schulen und Kindergärten ein Anknüpfungspunkt zum 19./20. Jahrhundert mit der Ausstellung „Supermarkt der Jahrhundertwende KoloniaIwarenladen Steinhauer” in der die Kauf- und Verkaufskultur vom 19. Jahrhundert bis weit in das 20 Jahrhundert hinein anschaulich wird und mit der Ausstellung „Von der Sichel zur Dreschmaschine – zur Mechanisierung der ländlichen Arbeitswelt zwischen 1800 und 1950″. Hier werden anhand von Acker- und Erntegeräten die gewaltigen gesellschaftlichen Veränderungen aufgezeigt, die sich in den letzten 150 Jahren in dieser früher von der Landwirtschaft geprägten Region vollzogen haben.